Allgemein, Gesundheit

Zecken – kleine Mikrosysteme mit daseins Sinn

Wozu sind Zecken gut und warum gibt es Sie überhaupt? Mit diesem Thema hat sich Linea vom Hundetrainer Netzwerk ausführlich beschäftigt, das könnt ihr hier nachlesen.

Doch was hilft jetzt gegen diese Ökopolizei? Linea hat dazu euch Hundehalter zu einer Blogparade aufgerufen. Die erste Beiträge finden sich im Kommentar von dem Aufruf.

Auch Linea selbst hat ihre Tricks und Vorgehensweise beschrieben.

Mein Vorgehen beschreibe ich euch hier, da ich zum Beispiel auf Chemie verzichte:


Ich verwende bei meinem Beagle-Welpen ausschließlich Kokosnussöl.

Davon wird ein Esslöffel mit 0,5 Liter Wasser kann auch fast 0,75 Liter sein. Mit lauwarmen Wasser gemischt. Das Ganze kommt dann in eine Sprühflasche.


Beim ersten mal, hat man ja lauwarmes Wasser verwendet um das Kokosnussöl vom Löffel zu bekommen. Bei den weiteren Anwendungen, die Flasche kurz vor der Anwendung in die Sonne stellen oder zur Not in ein Wasserbad, wenn die Sonne einen im Stich lässt.


Dann sprüht man sich eine kleine Pfütze von dem Gemisch in die Handfläche und verreibt diese auf dem Hund, auch am Bauch, ggfs. unter den Ohren, an den Pfoten und Beinen, sowie den Rücken. Ich verbinde das ganze mit einer kleinen Massage bzw. der sogenannten Tierarzt-Übung (sprich ich kontrolliere Augen, Ohren und Pfoten – um hier ein Anfassen zu normalisieren für ggfs. spätere notwendige Untersuchungen beim Tierarzt). Diese Prozedur wiederhole ich jeden 2-3 Tag. So haben wir in der Zeit, seit dem wir unseren Welpen haben, keine einzige Zecke dieses Jahr gehabt.



Um hier auch längere Erfolge zu nennen, nicht nur bei meinem Welpen funktioniert das Kokosöl als Zeckenabwehr. Auch bei der Katze meiner Oma hilft es seit 2 Jahren, ebenso wie bei dem 2 erwachsenen Hunden meiner Mutter. Das Ganze gilt auch nicht nur für die bayerischen Zecken, auch im Dänemark Urlaub, haben die Hunde keine Zecken angebracht.


Wenn doch mal eine Zecke den Weg auf eines unserer Haustiere finden würde, verwenden wir folgende Zeckenzange von Amazon:

https://www.amazon.de/gp/product/B00Y10UED8/ref=oh_aui_detailpage_o05_s00?ie=UTF8&psc=1

Mit dieser Zange berühren wir die Zecke an Ihrem Körper fast nicht, können aber schön an der Bissstelle den Zeckenkopf umfassen und mit einer kleinen Drehung die Zecke entfernen. Die vollständig entfernte Zecke, wird bei uns mit dem Feuerzeug verbrannt und landet dann im Mülleimer.


Eine meiner Kundinnen in der Hundeschule hingegen schwört seit einigen Jahren auf die Kraft der Steine. Ihre Hündin trägt zusätlich zum Halsband oder Geschirr eine Bernsteinkette (wie man Sie auch zahnenden Kindern anzieht). Auch Sie kann im Jahr 2017 bisher wieder super Erfolge vermelden. Auch Sie hatte noch keine Zecke. Weder hier im Münchner Umland, noch im Griechenland Urlaub im Juni.


Welches Mittel jetzt das Beste bzw. das einzig Wahre ist, kann ich daher nicht sagen. Ich habe lediglich selbst die Erfahrung gemacht, dass es nicht immer Chemie sein muss. Meine Empfehlung daher lautet, überlegt euch, womit ihr klar kommt und probiert es einfach aus. Wenn dann doch mal eine Zecke vorhanden sein sollte, ist dass halb so schlimm. Wenn man ruhig bleibt und diese sauber entfernt, kann eigentlich fast nichts passieren. Wenn man im Frühjahr oder Herbst, wo Zecken ein bisschen aktiver sind, als jetzt im Hochsommer, nach dem Wald- oder Wiesenspaziergang seinen Hund kurz durch schaut, findet man ggfs. die Zecke sogar noch bevor Sie sich einen Platz zum saugen ausgesucht hat. Dann kann man Sie auch einfach noch aus dem Hundefell pflücken und Sie auch hier dann entsprechend entsorgen, so dass Sie nicht wieder auf das Haustier oder einen selbst wandert.


Eure Nicole

Von der mobilen Hundeschule „Ein Team – Ein Ziel“