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Weihnachtsgeschenke der Hundeschule/des Therapiebegleithunde-Teams

Liebe Kunden,

wir (mein Beagle Phelan und ich) saßen die letzten Tage an unseren Weihnachtsgeschenken für unsere fleißigen Hundeschüler und Therapiebegleithunde-Freunde.

Beagle-Phelan mit Nikolaus-Mütze

Hier gab es für alle fleißigen Unterstützer unseres Teams eine kleine Aufmerksamkeit, diese hat unterschiedliche Bestandteile. Ein kleine Weihnachtskugel mit Menschen-Leckereien, einen Tannenzweig und 1 Weihnachtstipp, sowie einem Weihnachts-Hunde-Trick.

Gleichzeitig, nahmen die Weihnachtskugeln an einer kleinen internen Mini-Tombola teil. Hier gab es unterschiedliche Päckchen. Bestehend aus verschiedenen Hundeleckerli/Probe-Päckchen von dem Hundefutter-Hersteller Belcando. Auch ggfs. kleine Aufkleber, Kugelschreiber, Hundenäpfe oder Klicker lagen dabei. Ein größeres Highlight war zum Beispiel auch ein Klappstuhl oder die Faltnäpfe. 

Hier mal ein kleiner Einblick in die Geschenke:

Allgemein, Gesundheit, Jahreszeiten, Unterwegs mit Hund

Herbst mit Hund: Blätter/Gräser und Ihre Gefahren

Blätter und Gräser und Ihre Gefahren für den Hund

Gefallene Blätter bieten leider auch für unsere Hunde einige Gefahren. Auch
unsere 4-beinigen Lieblinge können auf dem nassen Laub ausrutschen. Auch
könnten evtl. ausgelegte Giftköder von Ihnen super versteckt und getarnt
werden, so dass es für uns schwieriger wird, zu erkennen, was der Hund da am
Boden erschnüffelt hat. Doch sind das nicht die einzigen Gefahren, die uns
das bunte Herbstwetter beschert. Natürlich gilt das nachfolgende
beschriebene auch zu anderen Jahreszeit, nur ist es mit den Blättern am
Boden einfach präsenter.

Es gibt einige giftige Pflanzen für den Hund. Manche davon bewirken nur ein
Unwohlsein oder Übelkeit, doch gibt es leider auch Tödliche. Daher ist immer
Vorsicht geboten, wenn Hunde irgendwelche Pflanzen in den Mund nehmen oder
sich darin wälzen.

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Hier ist ein wunderbarer Link, wo die gängigsten Pflanzen mit vorbeugenden
Maßnahmen und Giftnotrufzentralen genannt werden:

https://hundeinfoportal.de/hundewissen/hundegesundheit/vergiftungen-hund/fuer-hunde-giftige-pflanzen/

Bitte seit nicht zu übervorsichtig. Unsere Hunde stammen vom Wolf ab und
dieser hat alt Verhaltensrepertoire auch Gräser aufgenommen, den Sie
enthalten wichtige Ballaststoffe, die die Verdauung anregen. Dennoch sollten
folgendes dabei beachtet werden:

  •  Kein Gras vom Straßenrand (gerade in der Stadt) – die Schadstoffe
    der Auspuffgase können hier angesammelt sein und würden vom Hund
    mitgefressen werden. Geleiches gilt für Gras an Feldrändern, hier können die
    Dünger, Herbizide, Insektizide und co mit an den Gräsern hängen.
  • Als Spiel oder um Langeweile zu vertreiben – das sollte man
    unterbinden und den Hund beim Spaziergang etwas mehr fordern und fördern,
    den ein grasender Hund könnte auch ein jagender Hund werden
  • Dennoch ist Gras fressen eine natürliche Art um auf körperliche
    Bedürfnisse selbständig zu reagieren
  • Es sollten keine scharfkantigen Gräser gefressen werden – Sie
    können Bauschmerzen verursachen oder die Maulhöhle und Speiseröhre verletzen
  • unter den Grasarten werden dabei besonders die Süßgräser und
    darunter die sogenannten Quecken (lat. Elymus) bevorzugt, diese wachsen
    häufig staudenartig am Wegrand und an Zäunen
  • manche Hunde erbrechen sich danach und würgen das verschlungene
    Gras eingepackt in Schleim wieder aus
  • bei manchen ist auch weißer Schaum oder gelber Schleim (Galle) im
    Erbrochenen
  • wenn der Hund einen Grashalm zu hastig schluckt und sogar in die Atemwege bekommt, kann das seine Atmung stark behindern

Doch warum fressen die Hunde jetzt das Gras? Einige Hunde machen das daher
bei Verdauungsproblemen, dies hilft ihnen zum Beispiel zu erbrechen und
anschließend geht es ihnen dann besser.

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Mögliche Ursachen fürs Grasfressen:

  • Weil es Ihm schmeckt und es in den Genen verankert ist
  • Aus der Ernährung gäbe es folgende Vermutungen (auch hier sollte
    bei hohem Graskonsum ein Hunde-Ernährungsberater hinzugezogen werden/erster
    Ansprechpartner wäre hier Ihr Tierarzt, der Sie dann entsprechend
    weiterleitet):

    • Nährstoffmangel, insbesondere Aufnahme der im Gras enthaltenen Folsäure
    • Mangel an Ballaststoffen, Deckung von Faserbedarf
    • ungenügende Sättigung bei der normalen Nahrungsaufnahme, also Hunger
    • Verdauungsprobleme
    • Vitaminmangel
    • Mangel an Mineralstoffen
    • instinkt-gesteuertes Grasfressen insbesondere zur Aufnahme der Bitterstoffe (Folsäure) als Heilmittel gegen Magenverstimmungen, Blähungen und unverträgliche Nahrungsmitten
  • Doch auch physiologische Punkte könnten der Auslöser sein (bitte
    suchen Sie zur Abklärung Ihren Tierarzt auf):

    • Fremdkörper im Verdauungsbereich
    • Aufnahme von Gras zur Reinigung des Magen und Darm
    • möglicherweise Innenparasiten bzw. Wurmbefall im Darmbereich
    • Grasfressen um einen Brechreiz auszulösen (z.B. nach einem
      unverträglichen Futter)
    • Gastritis
    • übersäuerter Magen (zu viel Magensäure)
    • mechanisches Auslösen eines Brechreizes durch Herunterschlucken ganzer
      Grashalme – Würgereflex im Rachen, Hals, Speiseröhrenbereich mit
      anschliessendem Erbrechen des Mageninhalts
    • organische Probleme wie eine Leber- oder Nierenschwäche
    • Unterstützung bei der Ausscheidung von verschluckten Fremdkörpern aus
      dem Magen-Darm-Bereich, siehe auch ->
       verschluckte Fremdkörper
    • Unterstützung beim Herauswürgen von beim Lecken des eigenen Fells
      heruntergeschluckten Haaren, Gewölle, Haaransammlungen im Magenbereich
    • Aufnahme von Grundstoffen über Pflanzen und insbesondere das Gras, die
      zur Bildung von hundeeigenen Duftstoffen dienen
  • Dann sollten man als letzten Bereich auch noch den Psychologischen
    in Betracht ziehen:

    • Stress-Verhalten (bitte ziehen Sie einen Hundetrainer oder
      Verhaltensberater hinzu)
    • Langeweile
    • Übersprunghandlung, also eine Ersatzhandlung zu einem anderen Verhalten
    • Grasfressen um Duftstoffe aufzunehmen, die von anderen Hunden hier zur
      Markierung hinterlassen wurden

Mit der Bauerregel, das ein grasfresender Hund einen baldigen Regenschauer
ankündigt, hat es jedoch nicht viel zu tun. Zumindest wurde das bisher noch
nicht eindeutig belegt 😉

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Allgemein, Unterwegs mit Hund

Autofahren mit Hund: der Transport/die Ladungs-/Hundesicherung im Auto

Laut der Straßenverkehrsordnung gilt der Hund als Ladung und als solche muss er ordnungsgemäß gesichert werden. Das dient sowohl seiner, als auch der mitfahrenden Menschen gegenüber als Sicherheit.

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Eine Schondecke für die Rücksitzbank oder auch nur für einen einzelnen Sitz ein Hundekörbchen, zählt nicht als ausreichende Sicherung.

Der Hund muss befestigt werden. Es gibt sogenannte Hundesitze, hier ist ein Anschnaller, den man mit einem Karabiner ins Hunde-GESCHIRR einhängt als Sicherung dabei. Solche Hundeanschnaller gibt es auch einzeln zu kaufen. Für die Polster kann dann gerne zusätzlich die Hundedecke oder ein Schonbezug verwendet werden. Bitte achten Sie bei den Hundeanschnallern darauf, dass Sie vom Tüv geprüft und für die Gewichtsklasse Ihres Hundes freigegeben sind. Bitte hängen Sie niemals einen Anschnaller in ein Hundehalsband ein. Der Anschnaller dient wie unser Gurt dazu, beim Bremsen den Hund im Sitz zu halten. Wenn jetzt dieser Zug der dabei entsteht, am Halsband zieht, kann ein Hund ersticken. Daher bitte immer ein Geschirr zum Autofahren verwenden. Auch sollte man bei der Länge des Anschnallers darauf achten, dass dieser nicht zu lang ist. Denn der Hund könnte sich dann das Band um die Pfote oder den Hals wickeln und sich das Bein oder den Kehlkopf brechen.

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Akira auf der Schondecke mit Hunde-Geschirr und kurzem Anschnaller

Eine weitere Möglichkeit ist der Transport des Hundes im Kofferraum, gerade bei größeren Hunden bietet sich diese Variante an. Hier gibt es sogenannte Kofferraumgitter. Diese werden hinter der Rücksitzbank befestigt und verhindern das nach vorne fliegen des Hunden beim Bremsen. So ist der Hund davor geschützt, sogar bis durch die Windschutzscheibe zu fliegen oder die Personen vorne im Auto zu verletzten. Allerdings kann der Hund bei dieser Möglichkeit durch den ganzen Kofferraum purzeln und man hat das Problem, dass Taschen im Kofferraum dann auf den Hund fallen können. Es sei denn man holt sich ein weiteres Gitter und trennt damit den Kofferraum mittig nochmal.

Eine einfache Variante ist der Transport mit einem Käfig oder einer Box. Hier ist der Hund vom Raum her beschränkt und purzelt nicht durch den ganzen Kofferraum. Auch das restliche Gepäck ist vorm Hund geschützt. Eine Box oder der Käfig können sowohl im Kofferraum, als auch auf der Rücksitzbank transportiert werden. Auf der Rücksitzbank sollte Sie allerdings nochmal gegen ein nach vorne rutschen und fallen gesichert werden. Es gibt Klappboxen und Käfige, die man, wenn der Hund nicht dabei ist, klein machen kann oder auch mit ein Hotelzimmer oder sowas nehmen kann. Allerdings sind diese auch bei Unfällen dann instabiler. Hartschalen-Plastikkisten, sind schon etwas stabiler, gehen ggfs. doch zumindest in 2 Teile zu zerkleinern und mit diesen darf man auch Fliegen. Eine Metallbox ist meistens schwerer und unhandlicher, allerdings bietet Sie bei einem Unfall, sowohl dem Hund, als auch den Menschen den größt möglichen Schutz.

Einen Test von unterschiedlichen Modellen finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=7Ptc9AI_zoE

Einen weiteren Test von der Stiftung Warentest aus dem Januar 2018 gibt es hier:

Bitte wählen Sie Ihren und den Bedürfnissen Ihres Hundes eine entsprechende Transportvariante. Es gibt für jedes Auto eine Box/Käfig die passen, manchmal kann die Suche etwas länger dauern. Ggfs. bieten auch viele Firmen inzwischen Maßanfertigungen an. Die Gewöhnung des Hundes an den Transport finden Sie in Beitrag 1 zum Thema Autofahren mit Hund beschrieben.

Gerne berate und unterstütze ich Sie bei der Suche nach Ihrer Transportvariante.

Allgemein, Unterwegs mit Hund

Autofahren mit Hund: Wie bringe ich meinem Hund das Mitfahren im Auto bei?

Hunde sind 4-Beiner und normaler weise auch selbst für Ihre Fortbewegung verantwortlich. Autofahren ist für Sie also eine ganz andere Erfahrung.

In der heutigen Zeit sind wir viel auf unser Auto angewiesen. Teilweise längen wir sogar mehrmals am Tag eine Strecke mit dem Auto zurück.

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Die Fortbewegung mit dem Auto ist aus mehreren Gründen für den Hund irritierend. Er beeinflusst die Bewegung nicht. Er muss Gewichtausgleichen (z. B. in Kurven).

Nach Möglichkeit wünschen wir uns einen Begleiter, der schon relativ selbstständig ins Auto einsteigt (damit man ihn nicht ständig hoch heben muss). Das sollte trainiert werden. Gerade für kleinere Hunde kann der Einstieg relativ schwierig werden. Das springen ins Auto geht mit der Zeit auf die Gelenke und ist im Welpen-/Wachstumsalter nicht zu empfehlen.

Auch Seniorenhunde oder Hunde mit Krankheiten am Bewegungsapperat sollten nicht unbedingt ins Auto springen. Größere Hunde können bei tieferen Autos teilweise ohne große schwierigkeiten selbst einsteigen. Hier ist es am einfachsten, wenn der Hund das Prinzip vom Treppenlaufen schon kennt. Die andere Möglichkeit, wir organisieren eine Rampe oder heben unseren Hund. Auch die Rampe sollte vorher mit dem Hund trainiert werden (da es links und rechts nach unten geht).

Beim heben empfiehlt es sich, dem Hund ggfs. bei zu bringen, selbst schon mit zu helfen. Sei es durch richtig hinstellen oder ans Autolehnen oder ggfs. wenn das aus Zerkratzungsgründen nicht gewünscht ist und mein keine Schutzabdeckung besorgen kann, kann ein Hund lernen, selbst auf den Arm zu klettern. Das hochheben an sich, sollte im Notfall jeder Hund kennen und zu lassen (das erkläre ich hier nicht extra) – auch bei Tierarztbesuchen kann es sein, dass der Hund mal auf den Behandlungstisch muss.

Zum Transport von Hunden muss gesagt werden, dass Hunde als Ladung zählen und entsprechend gesichert werden müssen. Welche Arten es dafür gibt, im nächsten Beitrag mehr.

Soll der Hund in einer Box transportiert werden, bietet es sich an, diese ggfs. vorher schon auf zu bauen und außerhalb des Fahrzeuges mit dem Hund kennen zu lernen.

Am Anfang wird erstmal nur das einsteigen geübt und dann die entsprechende Sicherung des Hundes. Dann wird in kleinen Schritten immer weiter aufgebaut. Das Tür schließen kann schon der nächste kleine Schritt sein, da für viele Hunde es nochmal einen Unterschied macht, ob man vor der Tür steht oder dann selbst zu seinem Fahrersitz vorgeht und der Hund ggfs. keinen Sichtkontakt hat.

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Wenn man dann soweit ist, dass man bis zum Fahrersitz kommt, ist der nächste Schritt, das man mal den Motor startet. Dann wieder abschaltet aussteigt und wieder auslädt. Das nächste mal wird dann der Zeitraum gesteigert. Dann fährt man einige Meter und steigert auch diese Zeit und Distanz.

Wichtig ist, der Hund wird immer erst dann wieder ausgeladen, wenn er ruhig und entspannt ist. Bitte von Anfang an immer erst dann zu der nächsten Steigerung über gehen. Sollte der Hund sich mal wirklich nicht mehr beruhigen, wart ihr zu schnell – dann bitte 2 Schritte zurück gehen und von dort langsamer und mit mehr ruhe Aufbauen.

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Es gibt Hunde, die regelrecht das Speicheln beim Autofahren anfangen, diese kann man in den ersten Trainingsschritten auch mal im Auto füttern (ohne das sich das Auto bewegt! Oder danach bewegt wird).

Es gibt einige wenige Hunde, die wirklich das Autofahren nicht vertragen, die richtig Spucken. Hier kann man ausprobieren, ob es einen unterschied macht, wo im Auto der Hund untergebracht ist. Generell gilt, auch Hunde liegen nicht gerne in Ihrem erbrochenen. Sollte sich Ihr Hund auf der Autofahrt übergeben, suchen Sie sich bitte eine ruhige Haltemöglichkeit, lassen den Hund aussteigen, gehen mit Ihm bitte ein paar Meter zum erleichtern und bieten ihm etwas zum Trinken an. Ggfs. macht es auch einen Unterschied, ob der Hund vorher gefressen hat und gerade voll am verdauen war. Einigen Hunden kann es helfen, ebenfalls aus dem Fenster zu schauen. Wieder anderen schadet es (gerade bei höheren Geschwindigkeiten). Sollte Ihr Hund autofahren nicht vertragen, gibt es auch die Möglichkeit mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker kontakt aufzunehmen und ggfs. über eine unterstützende Behandlung sprechen.

Bitte planen Sie gerade in der Anfangszeit nach dem Training eine Gassizeit und danach eine Erholungspause ein.

Einige Hunde können das Gleichgewicht im Auto nur schwer halten, diesen Hunden kann man ggfs. mit einem Kissen helfen und Sie unterstüzen.

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Auch erfahrene Autofahr-Hunde brauchen irgendwann mal eine Pinkelpause. Diese sollte nicht unbedingt auf Rastplätzen an der Autobahn statt finden. Hier ist der Lärm und die vielen Autos noch zusätzlicher Stress. Daher empfliehlt es sich mit Hund eher, die Autobahn für eine Pause zu verlassen und sich einen ruhigeren Platz etwas neben der Autobahn und am besten außerhalb von Städten/Orten zu suchen (z. B. Feldwege).

Wenn Sie keine Klimaanlage/Heizung haben, bitte auch im Sommer auf die Überhitzung des Hundes im Auto achten. Auch während der Fahrt ist das Auto wärmer! Das warten im Auto, wird in einem extra Beitrag behandelt, hier ist nicht nur im sommer etwas zu beachten, jede Jahreszeit hat da Ihre Tücken.

Achten Sie darauf, das egal zu welcher Jahreszeit und der Fahrlänge der Hund auch die Möglichkeit hat etwas zu trinken. Wenn kein dauerhaftes Wasser zur Verfügung steht, sollte man auch die Pausen als Trinkpausen nutzen.

Allgemein

Mantrailing – warum/wie/weshalb/wer/wann und wo?

Mantrailing

Warum gerade Mantrailing?

Wie funktioniert Mantrailing?

Wie ist der Ablauf beim Mantrailing?

Weshalb sollte man mit seinem Hund Mantrailing machen?

Wann kann man Mantrailen und wo kann man überall Mantrailing betreiben?

Wer kann Mantrailing machen?

Die Antworten gibt’s hier.

Mantrailing-Einblicke
Joker (blinder, brauner Hund) ca. 3 Jahre alt – Trailt seit Sommer 2017 Phelan (Beagle) 10,5 Monate alt – Trailt seit dem er 10 Wochen alt ist 🙂

Erstmal allgemein/Begriffsdefiniton:

Mantrailing (engl. man ‚Mensch‘ und trail ‚verfolgen‘) ist die Personensuche unter Einsatz von Gebrauchshunden, die Mantrailer oder Personenspürhunde genannt werden. Pettrailer = Tiersuchhunde, die das ganze wie beim Mantrailing mit dem Menschen nur bei einem Tier (Hund/Katze) durchführen.

Der Unterschied zwischen einem Mantrailer und anderen Suchhunden besteht darin, dass der Mantrailer bei der Suche verschiedene menschliche Gerüche voneinander unterscheiden kann und sich trotz vieler Verleitungen ausschließlich an den Geruchsmerkmalen der gesuchten Person orientiert. Dabei wird der hervorragende Geruchssinn der Hunde genutzt.

Mantrailer können nicht nur auf Spuren von Fußgängern eingesetzt werden, selbst die relative Abgeschlossenheit eines fahrenden Autos verhindert nicht, dass die Personen verfolgbare Spuren hinterlassen. Mantrailer können, im Unterschied zu Fährtenhunden, auch in Gebäuden und auf bebauten Flächen eingesetzt werden.

Warum gerade Mantrailing?

Einsatzbereiche für Personensuchhunde sind vermißte Personen z.B.

  • Kinder und Wanderer, die sich verlaufen haben
  • Menschen, die sich in suizidaler Absicht entfernt haben
  • Alzheimer- und Demenzpatienten
  • desorientierte Personen.
  • verunfallte Sportler / Wanderer
  • Straftäter

Der Spurenverlauf kann dabei durch Wald, Feld und Wiesen, aber auch über Asphalt und durch die Stadt führen. Dem Hund ist es dabei egal, ob die gesuchte Person sich zu Fuß oder mit einem Rad oder Pferd entfernt hat. Dabei kann ein gut ausgebildeter Hund diese Spur auch noch nach mehreren Tagen verfolgen.

Die Spur kann auch durch durch Gebäude oder stark kontaminiertes Gelände gehen, so z. B. über einen Marktplatz, bei der Stunden nachdem die Person dort gewesen ist Marktbetrieb war.

Ein gut ausgebildeter Hund identifiziert die gesuchte Person in einer Gruppe von Menschen (Identifizierung / line-up). Für einen professionellen Trailer sollte auch Ablenkung durch Wild, andere Hunde oder Menschenmengen kein Problem sein.
Verleit- und intensive Störgerüche werden vom gesuchten Geruch differenziert und ignoriert.

Wie funktioniert Mantrailing?

Beim Mantrailing werden die Duftmoleküle der Zielperson gesucht, und nicht die Bodenverletzungen wie bei der Fährtenarbeit. Beim Mantrailing wird ein Geruchsträger mit dem Individualgeruch der zu suchenden Person verwendet, um den Hund auf die Spur anzusetzen. Die Qualität des Geruchsträgers ist entscheidend für den Verlauf der Suche.

Ein Mensch verliert ständig Hautschuppen – in jeder Minute Tausende. Die Hautpartikel werden verwirbelt und verstreut, wenn der Mensch sich bewegt. Neben Hautzellen enthalten die Schuppen häufig weitere Bestandteile, beispielsweise Rückstände von Kosmetika. Eine verletzte Person verliert darüber hinaus Blut, das sich dann auf der Spur befindet. Es ist bislang nicht abschließend erforscht, welche Bestandteile des menschlichen Individualgeruchs der Hund bei seiner Suche wahrnimmt. Die häufigste Erklärung der Erzeugung menschlichen Geruchs ist die Vorstellung, dass menschlicher Geruch neben körpereigenen metabolischen Abbauprodukten durch bakterielle Wirkung auf abgestorbene Hautzellen und Sekrete produziert wird. Es wird davon ausgegangen, dass das bei der Zersetzung entstehende Geruchsmuster einzigartig ist. Vieles deutet darauf hin, dass das Geruchsbild des Menschen ebenso einmalig wie der Fingerabdruck oder die DNA ist. Dabei wird der individuelle menschliche Körpergeruch von verschiedenen Faktoren bestimmt, die entweder dauerhaft beständig sind oder in Abhängigkeit von umweltbedingten Einflüssen variieren. Menschliche Zellen bleiben über unterschiedlich lange Zeiträume erhalten: Hautzellen etwa 36 Stunden, rote Blutkörperchen dagegen etwa 120 Tage. Das allein begrenzt schon die Haltbarkeit einer Duftspur. Zusätzlich kommen Einflüsse wie Witterung, die schon erwähnten chemischen Substanzen, und weitere Stoffe hinzu, die für eine längere oder kürzere Haltbarkeit der Duftspur verantwortlich sind. Grundsätzlich sind derzeit validierte Aussagen über die Nachverfolgbarkeit einer Geruchsspur nur begrenzt verfügbar. Studien belegen Spuralter von 48 Stunden bis zu vier Wochen.

Wie ist der Ablauf beim Mantrailing?

Beim Trailing wird der Hund im Regelfall im Geschirr an einer langen Leine gearbeitetDie meisten Hundeführer wünschen eine straffe Leinenführung, der Zug an der Leine dient dann als eines der Zeichen, durch die der Hundeführer seinen Hund lesen kann. Eine Beeinflussung / Korrektur des Hundes durch den Hundeführer über die Leine findet nicht statt.

Der Hund arbeitet beim Trailen mal mit tiefer, mal mit hoher Nase, mal langsam, mal schnell.

Einige Organisationen verlangen, dass der Hund- um effektiv zu arbeiten- auch größere Teilstücke abschneiden können soll, andere Organisationen verlangen, dass der Hund die Spur möglichst spurtreu absuchen soll, um ggf. noch Gegenstände der Person (Beweismittel) zu finden.

Weshalb sollte man mit seinem Hund Mantrailing betreiben?

Mantrailing ist die ideale Beschäftigung für Hunde, es schont die Gelenke und fördert ein ausgeglichenes Gemüt.

Die meisten Hunderassen und deren Mischlinge wurden ursprünglich als spezialisierte Arbeitstiere gezüchtet und hatten ihre täglichen Aufgaben. Heute leiden sie an Unterbeschäftigung und Langeweile, je intelligenter desto mehr. Gerade die besonders intelligenten unter ihnen sind es, die sich aufgrund von Frustration diverse Ersatzbeschäftigungen suchen und dadurch ihren Haltern das Leben schwer machen können. Krankhafte und suchtartige Fixierung auf Bälle oder andere Gegenstände, das Jagen von Autos, Radfahrern, Joggern oder Wild, aber auch Ängste, Aggressionsverhalten, u.a. sind die Folge.

Das Spurensuchen ist für Hunde eine natürliche, artgerechtes und spannende Auslastung, denn sie bietet ihnen die Möglichkeit ihre angeborenen Bedürfnisse und Veranlagungen auszuleben. Wenn Mantrailing von Anfang an so aufgebaut wird, das der Hund einzeln arbeitet und nicht über Sicht sondern direkt über die Spur sucht, kann der Hund lernen ruhig und eigenständig zu arbeiten, ohne sich aufzuregen. Dadurch entsteht eine ausgeglichene Gemütslage, was sich auch positiv auf den Alltag auswirkt. Die gemeinsam erlebten Abenteuer wirken sich förderlich auf die Bindung zum Halter aus, unsichere Hunde entwickeln mehr Selbstvertrauen, Umweltsicherheit und reduzieren ihre Ängste, besonders auch gegenüber fremden Menschen. Die Beziehung zwischen Hund und Halter verbessert sich, weil beide lernen als Team zusammen statt gegeneinander zu arbeiten.

Wann kann man Mantrailen und wo kann man überall Mantrailing betreiben?

Mantrailing geht zu jeder Tages und Nachtzeit. Bei gut ausgebildeten und geübten Hunden, sind auch stärkere Temperaturen, wie über 35 Grad oder bei -10 Grad keine Schwierigkeit.

Mantrailing funktioniert generell überall, wo sich Menschen aufgehalten haben. Also sowohl im Wald, in der Stadt als auch in Gebäuden.

Wer kann Mantrailing betreiben?

Oftmals werden für das Mantrailing Rassen wie Bloodhound oder Schweißhunde favorisiert, doch haben sich auch Rassen wie zum Beispiel Labrador Retriever und Golden Retriever in der Praxis bewährt.

Die erzielten Leistungen hängen von den individuellen Fähigkeiten des Hundes ab. Prinzipiell sind Hunde mit der entsprechenden genetischen Prädisposition in Bezug auf die Größe des Riechepithels und der darin befindlichen Riechsinneszellen besonders gut geeignet.

Wer nicht unbedingt in eine Rettungshundestaffel will und das ganze nur als Auslastung für seinen Hund betrachtet, kann mit jedem Hund teilnehmen. Egal welche Rasse, Hauptsache er hat eine funktionierende Nase.

Auch Kinder können, wenn das Kräfteverhältnis zum Hund passt schon ein Trailingteam mit einem Hund bilden.

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Da für das Mantrailing mehrere Personen benötigt werden, bietet es sich an, auch wenn man es nur als Freizeit-Sport betreibt, dass ganze im Rahmen eines Kurses in der Hundeschule zu besuchen.

Wir brauchen dem Hund nicht beizubringen, wie man sucht.
Wir müssen ihm nur verdeutlichen was wir wollen,
was er suchen soll!

Mantrailingkurse auch hier in der Hundeschule.

Termine für Anfänger und Fortgeschrittene.

Bei Fragen oder Unklarheiten stehe ich euch gerne zur Verfügung.

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Allgemein

Sommerangebote: vergünstigtes Mantrailing

Supernasen unterwegs.

Mantrailing, jetzt auch bei Ihnen in der Nähe.

Ob jung oder alt, mit langer oder kurzer Nase, jeder Hund kann mitmachen.

Neugierig?

Alles weitere erfahrt Ihr bei den Mantrailingterminen (einfach unten anklicken).

die Mantrailing-Termine für 2018 sind endlich online

Es gibt 2 Anfänger Kurse (einen im April und einen im September).

Sowie einen Fortlaufenden Kurs für die Fortgeschrittenen/alten Hasen

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Ihr könnt mit den Angeboten zwischen 25 bis 60 Euro sparen, das sind fast bis zu 2 komplette Trailtage geschenkt!!!

 

über Mantrailing – Termine

Allgemein, Angebote

Winter 2018 – Special

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Sprich eine individuelle Einzelstunde kostet anstelle der üblichen 38,00 Euro nur 35,00 Euro.

Das Angebot gilt nur auf gebuchte Einzelstunden bis zum 28.02.2018.

Der Rabatt wird nur auf den Kurspreis gewährt (ohne ggfs. anfallende Fahrtkosten).

Wir/Ich freue mich auf eure Anfragen:

Allgemein, Gesundheit

Hundewetter/Regenmantel ja oder nein?

Es gibt auch für Hunde diverse Bekleidungsstücke. In diesem Beitrag geht es jetzt noch nicht um Wintermäntel, sondern nur um Regenmäntel. Also nur gegen die Nässe bei Regen.

Auch geht es nicht um die Modetrends, die es auch bei der Hundebekleidung (gerade bei kleineren) Hunden gibt. Ein Hund ist ein Lebewesen und keine Puppe oder Baby das man nach belieben bekleiden sollte.

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Gute Gründe einen Hund bei nasskaltem Wetter eine Jacke oder einen Mantel anzuziehen gibt es. Manche Hunderassen haben kurzes Fell, keine Unterwolle oder wenig Unterwolle. Hierzu zählen Große, wie kleine Hunderasse z. B. Dogge, Rottweiler, Dobermann, Pinscher, Dackel oder Chihuahua.

Durch die Nässe dringt bei diesen Hunderassen die Kälte schneller bis in die Knochen, Gelenke und auf die Haut. Hier kann eine Jacke oder ein Mantel, wie bei Menschen das Wohlbefinden erhöhen. Auch bietet die Bekleidung einen besseren Schutz vor Erkältungen, Blasenentzündungen, Schnupfen und späteren Gelnks-/Knochenproblemen u. ä..

Es geht hier auch nicht darum, das solche Hunderassen sich bei so einem Wetter eher ungerne in ein „Platz“ legen. Es geht hier um die Spaziergänge für die nötigen größeren und kleineren Geschäfte.

Wie bei uns Menschen gibt es auch in der Tierwelt weitere Gründe, warum zum Beispiel auch für Hunde mit mehr Unterfell eine Hundebekleidung sinnvoll wird. Hierzu zählen  akut und chronisch kranke Hunde, Hunde in Reha und Senioren.

Sport-, Dienst-, sowie Schutz- oder Rettungshunde benötigen wie auch die Sportler zwischen den einzelnen Trainingsdruchgängen oder Prüfungsdisziplinen in Ihren Pausen ggfs. witterungsbedingte Kleidung, die vor der Nässe und damit einer unnötigen Auskühlung bewahrt. Hier haben die meisten Hundehalter aber auch entsprechende Hundetrainer, Tierphysiologen und Tierärzte an der Hand, die Sie entsprechend beraten und betreuen.

Bitte beachten Sie jedoch beim Kauf Ihrer Regenmäntel immer folgende Punkte:

  • Paßform/Bewegungsfreiheit – Hund muss seine normalen Bewegungen alle ausführen können
  • Pflegeleicht – bei nassem Wetter wird es auch mal matschig und sollte sich leicht reinigen lassen und gut trocknen
  • Zweckmäßig – sprich wenn man nur Gassi gehen will, sollte das Anziehen vorher nicht eine halbe Stunde oder so dauern

Hunde sind keine Wölfe, die 24 Stunden am Tag, 365 Tage im Jahr draußen leben. Durch die Zucht und das Zusammenleben mit uns Menschen haben wir sie zu „braven“ Haushunden erzogen. Diese leben mit uns in beheizten trockenen Räumen und verbringen nur wenige Stunden am Tag in der Natur. Gerade bei Regenwetter, doch sind Sie gepolsterte Körbchen oder gar unser Bett gewohnt und müssen daher je nach Rasse bei entsprechender Witterung unterstützt werden.

Scheuen Sie sich nicht, IhremHund einen Regenmantel zu kaufen, auch wenn andere dann wieder das Gesicht verziehen oder Sie mit hochgezogenen Augenbrauen anschauen. Es gibt gute Gründe, die einen Regenmantel bei vielen Hunderassen rechtfertigen, das können Außenstehende nicht immer auf den ersten Blick erfassen und manchmal auch ohne Hintergrundwissen (z. b. bei Krankheiten) gar nicht verstehen.

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Allgemein, Tagebuch über meinen Welpen

Alleine bleiben für Junghunde

Das alleine bleiben ist für Welpen bzw. Hunde im allgemeinen nicht die einfachste Disziplin. Hunde stammen vom Wolf ab und Wölfe leben bekanntlich in Rudeln zusammen.

Daher begleiten uns auch heute noch unsere Haushunde am liebsten überall hin. Doch ist es in der heutigen Zeit leider nicht immer möglich. Sei es, beim Einkaufen oder der Weg zum Arzt zur vorsorge. Jeder Hund muss mal alleine zu Hause bleiben.

Am besten fangen Sie mit dem Üben des alleine Bleibens so früh wie möglich an, damit es möglichst normal für den Hund wird. Wichtig ist dabei, wir steigern die Zeit des alleine seins langsam.

Wenn Sie einen Welpen haben, wird er Ihnen am Anfang überall mit hin folgen. Hier beginnen Sie damit, dass Sie bei dem Gang vom Wohnzimmer in die Küche, kurz die Türe schließen. Dabei ist die Türe nur wenige Sekunden geschlossen und dann kommen Sie auch schon wieder zurück. Bitte sprechen Sie den Hund beim verlassen des Raumes und beim Betreten nicht an. Damit er nicht lernt, dass Sie immer erst was sagen und Ihn dann in die unangenehme Situation des alleine seins bringen.

Der nächste Schritt ist, das Sie das gleiche beim Toiletten besuch machen, nur das hier die Türe solange geschlossen bleibt, wie Sie auf der Toilette benötigen. Dann das gleiche Spiel mit Küche und Wohnzimmer nur das Sie sich die Zeit nehmen, etwas in Ruhe zu trinken.

Im Sommer bitte auch mal im Flur die Jacke und Straßenschuhe anziehen und dann einfach wieder ausziehen. Sonst wird im Winter die Jacke zu dem Signal es geht raus und ich darf nicht mit, wenn ich keine Leine ans Geschirr oder Halsband bekomme. Dann bringen Sie den Müll alleine vor die Tür, das dauert auch meist schon etwas länger. Dann bleiben Sie beim Müll wegbringen etwas länger draußen.

Sobald das alleine lassen länger wird als wie 5 Minuten, geben Sie Ihrem Hund vor der Abwesenheit einen interessanten Kauartikel, mit dem er einige Zeit beschäftigt sein wird. Zum Beispiel den Kong, einen Ochsenziemer oder ähnliches. Auch hier gilt, Hund nicht vor dem verlassen ansprechen und auch nicht bei direkten zurück kommen, kurz abwarten, nach dem Jacke und Schuhe ablegen und dann können Sie Ihren 4-Beiner gerne begrüßen.

Am besten geben Sie Ihm nicht nur einen Kauartikel sondern machen ihren Hund vorher mit einem längeren Spaziergang und ein bisschen Kopfarbeit (z. B. Tricks und Clicker) etwas müde. Bitte denken Sie daran, das gerade Welpen noch regelmäßig vor die Tür müssen um sich zu lösen und das alleine bleiben selbst mit Übung etwas mehr Stress ist, als gemeinsam zu Hause zu sein. Daher würde ich Ihnen empfehlen zeitnah an das Heimkehren mit ihrem Welpen oder Hund eine Runde gemeinsam Gassi zu gehen.

Auch wenn Ihr Kleiner inzwischen länger alleine bleiben kann, ist es manchmal sinnvoll auch nur kurz weg zu bleiben, damit die Zeiträume vom alleine bleiben variieren. Da Hunde Rudeltiere sind, empfehle ich, das Alleine sein nur auf die nötigsten Termine zu beschränken und ansonsten ggfs. zu überlegen, ob sich eine Hundetagesstätte oder eine Person im Familien- und Freundeskreis findet, die Ihren Hund für den Zeitraum Ihrer Unpässlichkeit betreut. Gerade wenn Sie doch mal etwas länger unterwegs sind.

Bitte achten Sie im Winter/Herbst und auch im Frühjahr noch darauf, wann und wie lange Sie das Haus verlassen. Sollte es noch Dunkel sein oder schnell Dunkel werden, empfiehlt es sich vielleicht dem Hund ein Licht/Lampe an zu lassen. Auf eine Zeitschaltuhr würde ich mich hier nicht unbedingt verlassen. Nicht das der Hund erschrickt oder das Licht doch nicht an geht.