Wasserspiel

Im Sommer ist es meistens zu heiß für die Hunde aktiv etwas zu machen, so dass wir hier die Hund zwar mit einbeziehen, aber explizit das Wetter und die Hitze mit beachten. Sollte Ihr Hund eine „Wasserratte“ sein, ist es auch möglich Ihn etwas aktiver mit einzubinden.

Pro Termin habe ich bis zu 3 verschiedene Wasserspiele am Start. So steht auch einer mehrmaligen Teilnahme über den Sommer verteilt eine Überraschung zur Verfügung.

Kinder können auch mit dem Familienhund teilnehmen, solange hier das Kräfteverhältnis passt. Jüngere Kinder unter 14 Jahren, bitte nur in Begleitung eines Erwachsenen.

Entweder Ihr meldet euch gleich mit euren Freunden geschlossen zu dem Termin an und wir können in Absprache einen kleinen Wettbewerb daraus machen oder Ihr seht das ganze als Freizeitangebot zu eurer Unterhaltung und Abkühlung.

Der Ort wird noch bekannt gegeben. Dieser richtet sich nach Wetter und Teilnehmerzahl.

Um vorherige Anmeldung wird gebeten:

 

Allgemein, Gesundheit, Jahreszeiten, Unterwegs mit Hund

Herbst mit Hund: Blätter/Gräser und Ihre Gefahren

Blätter und Gräser und Ihre Gefahren für den Hund

Gefallene Blätter bieten leider auch für unsere Hunde einige Gefahren. Auch
unsere 4-beinigen Lieblinge können auf dem nassen Laub ausrutschen. Auch
könnten evtl. ausgelegte Giftköder von Ihnen super versteckt und getarnt
werden, so dass es für uns schwieriger wird, zu erkennen, was der Hund da am
Boden erschnüffelt hat. Doch sind das nicht die einzigen Gefahren, die uns
das bunte Herbstwetter beschert. Natürlich gilt das nachfolgende
beschriebene auch zu anderen Jahreszeit, nur ist es mit den Blättern am
Boden einfach präsenter.

Es gibt einige giftige Pflanzen für den Hund. Manche davon bewirken nur ein
Unwohlsein oder Übelkeit, doch gibt es leider auch Tödliche. Daher ist immer
Vorsicht geboten, wenn Hunde irgendwelche Pflanzen in den Mund nehmen oder
sich darin wälzen.

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Hier ist ein wunderbarer Link, wo die gängigsten Pflanzen mit vorbeugenden
Maßnahmen und Giftnotrufzentralen genannt werden:

https://hundeinfoportal.de/hundewissen/hundegesundheit/vergiftungen-hund/fuer-hunde-giftige-pflanzen/

Bitte seit nicht zu übervorsichtig. Unsere Hunde stammen vom Wolf ab und
dieser hat alt Verhaltensrepertoire auch Gräser aufgenommen, den Sie
enthalten wichtige Ballaststoffe, die die Verdauung anregen. Dennoch sollten
folgendes dabei beachtet werden:

  •  Kein Gras vom Straßenrand (gerade in der Stadt) – die Schadstoffe
    der Auspuffgase können hier angesammelt sein und würden vom Hund
    mitgefressen werden. Geleiches gilt für Gras an Feldrändern, hier können die
    Dünger, Herbizide, Insektizide und co mit an den Gräsern hängen.
  • Als Spiel oder um Langeweile zu vertreiben – das sollte man
    unterbinden und den Hund beim Spaziergang etwas mehr fordern und fördern,
    den ein grasender Hund könnte auch ein jagender Hund werden
  • Dennoch ist Gras fressen eine natürliche Art um auf körperliche
    Bedürfnisse selbständig zu reagieren
  • Es sollten keine scharfkantigen Gräser gefressen werden – Sie
    können Bauschmerzen verursachen oder die Maulhöhle und Speiseröhre verletzen
  • unter den Grasarten werden dabei besonders die Süßgräser und
    darunter die sogenannten Quecken (lat. Elymus) bevorzugt, diese wachsen
    häufig staudenartig am Wegrand und an Zäunen
  • manche Hunde erbrechen sich danach und würgen das verschlungene
    Gras eingepackt in Schleim wieder aus
  • bei manchen ist auch weißer Schaum oder gelber Schleim (Galle) im
    Erbrochenen
  • wenn der Hund einen Grashalm zu hastig schluckt und sogar in die Atemwege bekommt, kann das seine Atmung stark behindern

Doch warum fressen die Hunde jetzt das Gras? Einige Hunde machen das daher
bei Verdauungsproblemen, dies hilft ihnen zum Beispiel zu erbrechen und
anschließend geht es ihnen dann besser.

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Mögliche Ursachen fürs Grasfressen:

  • Weil es Ihm schmeckt und es in den Genen verankert ist
  • Aus der Ernährung gäbe es folgende Vermutungen (auch hier sollte
    bei hohem Graskonsum ein Hunde-Ernährungsberater hinzugezogen werden/erster
    Ansprechpartner wäre hier Ihr Tierarzt, der Sie dann entsprechend
    weiterleitet):

    • Nährstoffmangel, insbesondere Aufnahme der im Gras enthaltenen Folsäure
    • Mangel an Ballaststoffen, Deckung von Faserbedarf
    • ungenügende Sättigung bei der normalen Nahrungsaufnahme, also Hunger
    • Verdauungsprobleme
    • Vitaminmangel
    • Mangel an Mineralstoffen
    • instinkt-gesteuertes Grasfressen insbesondere zur Aufnahme der Bitterstoffe (Folsäure) als Heilmittel gegen Magenverstimmungen, Blähungen und unverträgliche Nahrungsmitten
  • Doch auch physiologische Punkte könnten der Auslöser sein (bitte
    suchen Sie zur Abklärung Ihren Tierarzt auf):

    • Fremdkörper im Verdauungsbereich
    • Aufnahme von Gras zur Reinigung des Magen und Darm
    • möglicherweise Innenparasiten bzw. Wurmbefall im Darmbereich
    • Grasfressen um einen Brechreiz auszulösen (z.B. nach einem
      unverträglichen Futter)
    • Gastritis
    • übersäuerter Magen (zu viel Magensäure)
    • mechanisches Auslösen eines Brechreizes durch Herunterschlucken ganzer
      Grashalme – Würgereflex im Rachen, Hals, Speiseröhrenbereich mit
      anschliessendem Erbrechen des Mageninhalts
    • organische Probleme wie eine Leber- oder Nierenschwäche
    • Unterstützung bei der Ausscheidung von verschluckten Fremdkörpern aus
      dem Magen-Darm-Bereich, siehe auch ->
       verschluckte Fremdkörper
    • Unterstützung beim Herauswürgen von beim Lecken des eigenen Fells
      heruntergeschluckten Haaren, Gewölle, Haaransammlungen im Magenbereich
    • Aufnahme von Grundstoffen über Pflanzen und insbesondere das Gras, die
      zur Bildung von hundeeigenen Duftstoffen dienen
  • Dann sollten man als letzten Bereich auch noch den Psychologischen
    in Betracht ziehen:

    • Stress-Verhalten (bitte ziehen Sie einen Hundetrainer oder
      Verhaltensberater hinzu)
    • Langeweile
    • Übersprunghandlung, also eine Ersatzhandlung zu einem anderen Verhalten
    • Grasfressen um Duftstoffe aufzunehmen, die von anderen Hunden hier zur
      Markierung hinterlassen wurden

Mit der Bauerregel, das ein grasfresender Hund einen baldigen Regenschauer
ankündigt, hat es jedoch nicht viel zu tun. Zumindest wurde das bisher noch
nicht eindeutig belegt 😉

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Allgemein, Unterwegs mit Hund

Autofahren mit Hund: der Transport/die Ladungs-/Hundesicherung im Auto

Laut der Straßenverkehrsordnung gilt der Hund als Ladung und als solche muss er ordnungsgemäß gesichert werden. Das dient sowohl seiner, als auch der mitfahrenden Menschen gegenüber als Sicherheit.

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Eine Schondecke für die Rücksitzbank oder auch nur für einen einzelnen Sitz ein Hundekörbchen, zählt nicht als ausreichende Sicherung.

Der Hund muss befestigt werden. Es gibt sogenannte Hundesitze, hier ist ein Anschnaller, den man mit einem Karabiner ins Hunde-GESCHIRR einhängt als Sicherung dabei. Solche Hundeanschnaller gibt es auch einzeln zu kaufen. Für die Polster kann dann gerne zusätzlich die Hundedecke oder ein Schonbezug verwendet werden. Bitte achten Sie bei den Hundeanschnallern darauf, dass Sie vom Tüv geprüft und für die Gewichtsklasse Ihres Hundes freigegeben sind. Bitte hängen Sie niemals einen Anschnaller in ein Hundehalsband ein. Der Anschnaller dient wie unser Gurt dazu, beim Bremsen den Hund im Sitz zu halten. Wenn jetzt dieser Zug der dabei entsteht, am Halsband zieht, kann ein Hund ersticken. Daher bitte immer ein Geschirr zum Autofahren verwenden. Auch sollte man bei der Länge des Anschnallers darauf achten, dass dieser nicht zu lang ist. Denn der Hund könnte sich dann das Band um die Pfote oder den Hals wickeln und sich das Bein oder den Kehlkopf brechen.

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Akira auf der Schondecke mit Hunde-Geschirr und kurzem Anschnaller

Eine weitere Möglichkeit ist der Transport des Hundes im Kofferraum, gerade bei größeren Hunden bietet sich diese Variante an. Hier gibt es sogenannte Kofferraumgitter. Diese werden hinter der Rücksitzbank befestigt und verhindern das nach vorne fliegen des Hunden beim Bremsen. So ist der Hund davor geschützt, sogar bis durch die Windschutzscheibe zu fliegen oder die Personen vorne im Auto zu verletzten. Allerdings kann der Hund bei dieser Möglichkeit durch den ganzen Kofferraum purzeln und man hat das Problem, dass Taschen im Kofferraum dann auf den Hund fallen können. Es sei denn man holt sich ein weiteres Gitter und trennt damit den Kofferraum mittig nochmal.

Eine einfache Variante ist der Transport mit einem Käfig oder einer Box. Hier ist der Hund vom Raum her beschränkt und purzelt nicht durch den ganzen Kofferraum. Auch das restliche Gepäck ist vorm Hund geschützt. Eine Box oder der Käfig können sowohl im Kofferraum, als auch auf der Rücksitzbank transportiert werden. Auf der Rücksitzbank sollte Sie allerdings nochmal gegen ein nach vorne rutschen und fallen gesichert werden. Es gibt Klappboxen und Käfige, die man, wenn der Hund nicht dabei ist, klein machen kann oder auch mit ein Hotelzimmer oder sowas nehmen kann. Allerdings sind diese auch bei Unfällen dann instabiler. Hartschalen-Plastikkisten, sind schon etwas stabiler, gehen ggfs. doch zumindest in 2 Teile zu zerkleinern und mit diesen darf man auch Fliegen. Eine Metallbox ist meistens schwerer und unhandlicher, allerdings bietet Sie bei einem Unfall, sowohl dem Hund, als auch den Menschen den größt möglichen Schutz.

Einen Test von unterschiedlichen Modellen finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=7Ptc9AI_zoE

Einen weiteren Test von der Stiftung Warentest aus dem Januar 2018 gibt es hier:

Bitte wählen Sie Ihren und den Bedürfnissen Ihres Hundes eine entsprechende Transportvariante. Es gibt für jedes Auto eine Box/Käfig die passen, manchmal kann die Suche etwas länger dauern. Ggfs. bieten auch viele Firmen inzwischen Maßanfertigungen an. Die Gewöhnung des Hundes an den Transport finden Sie in Beitrag 1 zum Thema Autofahren mit Hund beschrieben.

Gerne berate und unterstütze ich Sie bei der Suche nach Ihrer Transportvariante.

Allgemein, Unterwegs mit Hund

Autofahren mit Hund: Wie bringe ich meinem Hund das Mitfahren im Auto bei?

Hunde sind 4-Beiner und normaler weise auch selbst für Ihre Fortbewegung verantwortlich. Autofahren ist für Sie also eine ganz andere Erfahrung.

In der heutigen Zeit sind wir viel auf unser Auto angewiesen. Teilweise längen wir sogar mehrmals am Tag eine Strecke mit dem Auto zurück.

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Die Fortbewegung mit dem Auto ist aus mehreren Gründen für den Hund irritierend. Er beeinflusst die Bewegung nicht. Er muss Gewichtausgleichen (z. B. in Kurven).

Nach Möglichkeit wünschen wir uns einen Begleiter, der schon relativ selbstständig ins Auto einsteigt (damit man ihn nicht ständig hoch heben muss). Das sollte trainiert werden. Gerade für kleinere Hunde kann der Einstieg relativ schwierig werden. Das springen ins Auto geht mit der Zeit auf die Gelenke und ist im Welpen-/Wachstumsalter nicht zu empfehlen.

Auch Seniorenhunde oder Hunde mit Krankheiten am Bewegungsapperat sollten nicht unbedingt ins Auto springen. Größere Hunde können bei tieferen Autos teilweise ohne große schwierigkeiten selbst einsteigen. Hier ist es am einfachsten, wenn der Hund das Prinzip vom Treppenlaufen schon kennt. Die andere Möglichkeit, wir organisieren eine Rampe oder heben unseren Hund. Auch die Rampe sollte vorher mit dem Hund trainiert werden (da es links und rechts nach unten geht).

Beim heben empfiehlt es sich, dem Hund ggfs. bei zu bringen, selbst schon mit zu helfen. Sei es durch richtig hinstellen oder ans Autolehnen oder ggfs. wenn das aus Zerkratzungsgründen nicht gewünscht ist und mein keine Schutzabdeckung besorgen kann, kann ein Hund lernen, selbst auf den Arm zu klettern. Das hochheben an sich, sollte im Notfall jeder Hund kennen und zu lassen (das erkläre ich hier nicht extra) – auch bei Tierarztbesuchen kann es sein, dass der Hund mal auf den Behandlungstisch muss.

Zum Transport von Hunden muss gesagt werden, dass Hunde als Ladung zählen und entsprechend gesichert werden müssen. Welche Arten es dafür gibt, im nächsten Beitrag mehr.

Soll der Hund in einer Box transportiert werden, bietet es sich an, diese ggfs. vorher schon auf zu bauen und außerhalb des Fahrzeuges mit dem Hund kennen zu lernen.

Am Anfang wird erstmal nur das einsteigen geübt und dann die entsprechende Sicherung des Hundes. Dann wird in kleinen Schritten immer weiter aufgebaut. Das Tür schließen kann schon der nächste kleine Schritt sein, da für viele Hunde es nochmal einen Unterschied macht, ob man vor der Tür steht oder dann selbst zu seinem Fahrersitz vorgeht und der Hund ggfs. keinen Sichtkontakt hat.

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Wenn man dann soweit ist, dass man bis zum Fahrersitz kommt, ist der nächste Schritt, das man mal den Motor startet. Dann wieder abschaltet aussteigt und wieder auslädt. Das nächste mal wird dann der Zeitraum gesteigert. Dann fährt man einige Meter und steigert auch diese Zeit und Distanz.

Wichtig ist, der Hund wird immer erst dann wieder ausgeladen, wenn er ruhig und entspannt ist. Bitte von Anfang an immer erst dann zu der nächsten Steigerung über gehen. Sollte der Hund sich mal wirklich nicht mehr beruhigen, wart ihr zu schnell – dann bitte 2 Schritte zurück gehen und von dort langsamer und mit mehr ruhe Aufbauen.

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Es gibt Hunde, die regelrecht das Speicheln beim Autofahren anfangen, diese kann man in den ersten Trainingsschritten auch mal im Auto füttern (ohne das sich das Auto bewegt! Oder danach bewegt wird).

Es gibt einige wenige Hunde, die wirklich das Autofahren nicht vertragen, die richtig Spucken. Hier kann man ausprobieren, ob es einen unterschied macht, wo im Auto der Hund untergebracht ist. Generell gilt, auch Hunde liegen nicht gerne in Ihrem erbrochenen. Sollte sich Ihr Hund auf der Autofahrt übergeben, suchen Sie sich bitte eine ruhige Haltemöglichkeit, lassen den Hund aussteigen, gehen mit Ihm bitte ein paar Meter zum erleichtern und bieten ihm etwas zum Trinken an. Ggfs. macht es auch einen Unterschied, ob der Hund vorher gefressen hat und gerade voll am verdauen war. Einigen Hunden kann es helfen, ebenfalls aus dem Fenster zu schauen. Wieder anderen schadet es (gerade bei höheren Geschwindigkeiten). Sollte Ihr Hund autofahren nicht vertragen, gibt es auch die Möglichkeit mit einem Tierarzt oder Tierheilpraktiker kontakt aufzunehmen und ggfs. über eine unterstützende Behandlung sprechen.

Bitte planen Sie gerade in der Anfangszeit nach dem Training eine Gassizeit und danach eine Erholungspause ein.

Einige Hunde können das Gleichgewicht im Auto nur schwer halten, diesen Hunden kann man ggfs. mit einem Kissen helfen und Sie unterstüzen.

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Auch erfahrene Autofahr-Hunde brauchen irgendwann mal eine Pinkelpause. Diese sollte nicht unbedingt auf Rastplätzen an der Autobahn statt finden. Hier ist der Lärm und die vielen Autos noch zusätzlicher Stress. Daher empfliehlt es sich mit Hund eher, die Autobahn für eine Pause zu verlassen und sich einen ruhigeren Platz etwas neben der Autobahn und am besten außerhalb von Städten/Orten zu suchen (z. B. Feldwege).

Wenn Sie keine Klimaanlage/Heizung haben, bitte auch im Sommer auf die Überhitzung des Hundes im Auto achten. Auch während der Fahrt ist das Auto wärmer! Das warten im Auto, wird in einem extra Beitrag behandelt, hier ist nicht nur im sommer etwas zu beachten, jede Jahreszeit hat da Ihre Tücken.

Achten Sie darauf, das egal zu welcher Jahreszeit und der Fahrlänge der Hund auch die Möglichkeit hat etwas zu trinken. Wenn kein dauerhaftes Wasser zur Verfügung steht, sollte man auch die Pausen als Trinkpausen nutzen.

Tagebuch über meinen Welpen

Alltagstraining 

Wenn man einen Hund hat, ist man nicht unbedingt gleich eingeschränkt im Alltag. Daher heißt es, denn Hund so früh wie möglich an die verschiedenen Situationen gewöhnen.

Sei es das fahren mit öffentlichen Verkehrsmitteln oder das überqueren der Straßen im Ort.

Um einen Welpen an die S-Bahn oder U-Bahn zu gewöhnen, geht man die ersten Male nur an den Gleisen oder der Haltestelle vorbei. Die Steigerung ist das Warten am Bahnsteig. Dann wiederum heißt es einsteigen. Die sicherste Position (auch im Bus) ist für den Hund zwischen Ihren Beinen im Sitz.

Beim Straße überqueren gibt es mehrere Möglichkeiten, man lässt den Hund ein Sitz machen und dann auf ein Kommando gemeinsam die Straße überqueren oder man bringt dem Hund den Bordstein als Sichtsignal bei, dass er hier entspannt stehen bleiben muss, bis der Halter den Hund auffordert zu überqueren.

Auch gibt es nicht immer nur Sonnenschein, somit sollte man auch an regnerischen Tagen die normale Gassi-Runde einhalten um den Hund hier daran zu gewöhnen, dass es von oben etwas nass werden kann und auch die Wiesen für das „Geschäft oder bei Lösen“ etwas feucht sind.

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Auch gibt es unterschiedliche Gerüche und andere Tiere, hier kann man am besten im Zoo trainieren. Dass der Hund bei dem Anblick von anderen Tieren ruhig bleibt. Ebenfalls findet man im Zoo größere Menschenmengen um auch das gleich noch mit ins Training ein zu binden.

Bei allen Ausflügen, wo es neue Situationen gibt, sollte man bei Welpen und Junghunden bedenken, dass die Zeitdauer entsprechend kürzer gewählt werden sollte. Als bei der normalen Gassi-Runde im gewohnten Umfeld.

Bei einem Restaurantbesuch muss man bedenken, dass es bei manchen Räumlichkeiten etwas lauter wird und dass auch das Essen eine kleine Verführung für den Hund darstellt. Am besten nimmt man dem Hund eine bekannte Decke oder die Tragetasche mit, ein Kaugegenstand. Die ersten Aufenthalte sollten vielleicht nicht gleich ein 2 Stunden 5 Gängemenü umfassen. Sondern vielleicht eher nur ein Besuch in der Eisdiele. Die Decke kommt unter den Tisch, evtl. stellen Sie noch eine kleine Schüssel mit Wasser dazu. Die Leine bleibt am Hund, auf diese steigen Sie am besten mit Ihrem Fuß drauf. Dann kann der Hund auch nicht weg. Dann gibt es, wenn der Hund brav liegt, den Kaugegenstand. Wenn der Hund mit diesem fertig ist, sollten Sie die ersten Male danach nicht zu lange bleiben. Bitte geben Sie oder auch das Servicepersonal dem Hund sonst keine Leckerli, Essensreste oder Aufmerksamkeit, damit dieser lernt, in Ruhe ab zu schalten und ab zu warten.