Osterlauf

ACHTUNG: 50 % der Kursgebühr werden an den Tierschutzverein Freising gespendet!

Das erwartet EUCH und eure HUNDE

Ein gemeinsamer Spaziergang bei dem es sechs Stationen zu bewältigen gilt. Es geht nicht um Gewinnen oder Verlieren, sondern lediglich um eine nette Zeit in geselliger Runde.

1. Station: Mitmachgeschichte

2. Station: Wer hilft dem Osterhasen? – Ostereiersuche

3. Station: Eierwettstupsen

4. Station: Der etwas andere Osterstrauch: Leckerchenbäume /-sträucher

5. Station: Osterhasenwetthüpfen

6. Station: Osternestsuche

Teamwork in einen lustigen Spaziergang mit gleichgesinnten verpackt.

ABLAUF

Genauer Treffpunkt wird  noch bekannt gegeben, bitte lasst erstmal alle! Hunde an der Leine, damit wir Menschen uns in Ruhe organisieren können. Gerne können auch Eltern mit Kinder/Familien als besonderes Erlebnis mit dem 4-Beiner teilnehmen.

Voraussetzungen:

  • Bitte führt euren Hund am Geschirr und einer Leine (2 m – keine ausziehbare Flexileine oder große Schleppleine)
  • Hundealter mind. 6 Monate (wegen der Veranstaltungsdauer)
  • Kinder, mind. 12 Jahre alt und körperlich in der Lage sein, den Hund zu halten. Jüngere Kids sind herzlich willkommen, sollten aber darüber informiert sein, dass sie einige Aufgaben womöglich nicht alleine leisten können.
  • Leckerchen, evtl. Wasser und Trinknapf, Kotbeutel und alles was ihr sonst noch so braucht, führt bitte in einem Rucksack mit euch.
  • Tragt wetterfeste Kleidung und gemütliche, wasserresistente Schuhe.

Ich freue mich auf einen tollen Osterhasenlauf mit euch und den Hunden. Für eine einfachere und bessere Planung wird um Anmeldung gebeten:

Allgemein, Unterwegs mit Hund

Autofahren mit Hund: der Transport/die Ladungs-/Hundesicherung im Auto

Laut der Straßenverkehrsordnung gilt der Hund als Ladung und als solche muss er ordnungsgemäß gesichert werden. Das dient sowohl seiner, als auch der mitfahrenden Menschen gegenüber als Sicherheit.

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Eine Schondecke für die Rücksitzbank oder auch nur für einen einzelnen Sitz ein Hundekörbchen, zählt nicht als ausreichende Sicherung.

Der Hund muss befestigt werden. Es gibt sogenannte Hundesitze, hier ist ein Anschnaller, den man mit einem Karabiner ins Hunde-GESCHIRR einhängt als Sicherung dabei. Solche Hundeanschnaller gibt es auch einzeln zu kaufen. Für die Polster kann dann gerne zusätzlich die Hundedecke oder ein Schonbezug verwendet werden. Bitte achten Sie bei den Hundeanschnallern darauf, dass Sie vom Tüv geprüft und für die Gewichtsklasse Ihres Hundes freigegeben sind. Bitte hängen Sie niemals einen Anschnaller in ein Hundehalsband ein. Der Anschnaller dient wie unser Gurt dazu, beim Bremsen den Hund im Sitz zu halten. Wenn jetzt dieser Zug der dabei entsteht, am Halsband zieht, kann ein Hund ersticken. Daher bitte immer ein Geschirr zum Autofahren verwenden. Auch sollte man bei der Länge des Anschnallers darauf achten, dass dieser nicht zu lang ist. Denn der Hund könnte sich dann das Band um die Pfote oder den Hals wickeln und sich das Bein oder den Kehlkopf brechen.

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Akira auf der Schondecke mit Hunde-Geschirr und kurzem Anschnaller

Eine weitere Möglichkeit ist der Transport des Hundes im Kofferraum, gerade bei größeren Hunden bietet sich diese Variante an. Hier gibt es sogenannte Kofferraumgitter. Diese werden hinter der Rücksitzbank befestigt und verhindern das nach vorne fliegen des Hunden beim Bremsen. So ist der Hund davor geschützt, sogar bis durch die Windschutzscheibe zu fliegen oder die Personen vorne im Auto zu verletzten. Allerdings kann der Hund bei dieser Möglichkeit durch den ganzen Kofferraum purzeln und man hat das Problem, dass Taschen im Kofferraum dann auf den Hund fallen können. Es sei denn man holt sich ein weiteres Gitter und trennt damit den Kofferraum mittig nochmal.

Eine einfache Variante ist der Transport mit einem Käfig oder einer Box. Hier ist der Hund vom Raum her beschränkt und purzelt nicht durch den ganzen Kofferraum. Auch das restliche Gepäck ist vorm Hund geschützt. Eine Box oder der Käfig können sowohl im Kofferraum, als auch auf der Rücksitzbank transportiert werden. Auf der Rücksitzbank sollte Sie allerdings nochmal gegen ein nach vorne rutschen und fallen gesichert werden. Es gibt Klappboxen und Käfige, die man, wenn der Hund nicht dabei ist, klein machen kann oder auch mit ein Hotelzimmer oder sowas nehmen kann. Allerdings sind diese auch bei Unfällen dann instabiler. Hartschalen-Plastikkisten, sind schon etwas stabiler, gehen ggfs. doch zumindest in 2 Teile zu zerkleinern und mit diesen darf man auch Fliegen. Eine Metallbox ist meistens schwerer und unhandlicher, allerdings bietet Sie bei einem Unfall, sowohl dem Hund, als auch den Menschen den größt möglichen Schutz.

Einen Test von unterschiedlichen Modellen finden Sie hier: https://www.youtube.com/watch?v=7Ptc9AI_zoE

Einen weiteren Test von der Stiftung Warentest aus dem Januar 2018 gibt es hier:

Bitte wählen Sie Ihren und den Bedürfnissen Ihres Hundes eine entsprechende Transportvariante. Es gibt für jedes Auto eine Box/Käfig die passen, manchmal kann die Suche etwas länger dauern. Ggfs. bieten auch viele Firmen inzwischen Maßanfertigungen an. Die Gewöhnung des Hundes an den Transport finden Sie in Beitrag 1 zum Thema Autofahren mit Hund beschrieben.

Gerne berate und unterstütze ich Sie bei der Suche nach Ihrer Transportvariante.

Allgemein, Self-made

Welpen-/Hundetragetasche selbst herstellen – das „mobile Körbchen“

Mit einem Welpen oder einem kleinen Hund unterwegs zu sein, kann manchmal sehr anstrengend sein. Die Babys können noch nicht so lange und soweit laufen. Dennoch ist es hin und wieder unvermeidbar, dass man etwas länger draußen unterwegs ist. Auch mit kleineren Hunderassen hat man zum Beispiel in der U-Bahn Probleme, wenn viel los ist.

Doch kann man sich hier ganz einfach behelfen. Mit einem „mobilen Körbchen“ bzw. einer Tragetasche. Diese gibt es in den unterschiedlichsten Größen und Varianten in den gängigen Tierbedarfshops oder auch im Internet unter Amazon. Doch gerade in der Welpenzeit, muss man viel Geld für alle Dinge ausgeben und ggfs. braucht man bei einer größeren Hunderasse, wirklich nur für die Welpenzeit eine Tragetasche. Wenn man jetzt möglichst wenig zusätzliches Geld ausgeben möchte, hat man die Möglichkeit einige Dinge selbst herzustellen.

Für die Tragetasche benötigt man alte Stoffreste, gerne auch aus alten Kleidungsstücken. Wenn man zum Beispiel Jeansstoff verwendet, wird das ganze etwas stabiler. Die Größe der Tasche und somit auch der Stoffbedarf, hängen sehr stark von der Hunderasse und somit von der Größe des Hundes ab.

Die Erstellung meines mobilen Körbchens ist für Hunde bis zur mittleren Größe gedacht. Wo zum Beispiel der Beagle rein fällt. Bei kleineren Hunden, wie zum Beispiel dem Chihauhau reicht ggfs. auch schon eine kleinere Version. Wichtig ist noch zu erwähnen, diese Tasche gilt nicht als Transportsicherung bei Autofahrten. Hier ist entweder ein entsprechender Hundegurt, Transportbox/-käfig oder eine vom Tüv dafür geprüft und freigegebene Tasche oder Hundedecke für die Rückbank zu verwenden.

Man benötigt zusätzlich zur Nähmaschine folgende Hilfsmittel:

Für die Größe der Tasche, braucht man die Größe des Welpen, wenn er ausgestreckt liegt. Achtung, Welpen wachsen schnell, daher am besten an der erwachsenen Größe orientieren oder mit dem Züchter Rücksprache halten, ob er die Angaben für einen 1/2 Jahr alten Hund der Rasse treffen kann.

Tipp: bitte plant auf jeder Seite etwas mehr Stoff für das zusammen nähen und umdrehen mit ein. Auch das Zusammenfügen der einzelnen Teile benötigt nochmal etwas Stoff.

Als nächstes sollte man sich eine Skizze mit der Form und den Größen anfertigen. Dann empfehle ich eine Schablone von jeder Seite der Tasche zu erstellen. Bitte beachtet auch immer, ob wir auf der linken oder rechten Seite (der schönen Seite) des Stoffes arbeiten.

Auch fertige ich von jeder Seite der Tasche (inkl. des Bodens) 2 Stücke Stoff an. Aus stabilitätsgründen kann dann noch zwischen die 2 Stücke zum Beispiel eine Fleecedecke oder Fleece/Handtuch mit eingenäht werden.

Tipp: ggfs. eine der kurzen Seiten etwas tiefer einplanen, damit der Welpe hier später raus schauen kann.

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Erst habe ich alle Teile fertig gestellt, dann habe ich im nächsten Schritt rechts auf rechts gelegt und die Seitenteile mit dem Boden verbunden.

Erst wenn alle Seiten soweit erstellt sind, setzte ich diese langsam zusammen. Ich habe mit den langen Seiten der Tasche begonnen. zum Schluss habe ich dann die kurzen Front und Heckteile eingearbeitet.

Zum Schluss noch die Träger anbringen. Da mein Jeansstoff (doppellagig) und dazwischen die Fleecedecke inzwischen sehr gut auftragen, kann ich eigentlich nur noch mit der Hand die Träger anbringen. Da ich die Möglichkeit hatte, an Stücke von einem Autogurt zu kommen, habe ich mich für diesen als Trägermöglichkeit entschieden. Da ein Autogurt mit der Hand fast unmöglich zu nähen ist, musste ich mir für die Befestigung ebenfalls etwas ausdenken. Hier habe ich auf XY??nieten zurück gegriffen. Bitte bei egal welcher Befestigung der Träger beachten, dass sich der Welpe innen in der Tasche nicht verletzten kann.

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Die zusammengesetzte Tasche, aber noch ohne Träger – diese habe ich zum Schluss befestigt. Hier habe ich die Träger länge individuell auf meine Körpergröße angepasst

Tipp: bei den Trägern lieber etwas breitere verwenden, bevor euch die Tasche mit dem Gewicht des Hundes in die ‚Schulter einschneidet.

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hier die Tasche im Einsatz, jetzt auch mit Trägern

Jetzt heißt es nur noch, Welpe in die Tasche und los geht’s. Um den Welpen/Hund mit der Tasche bekannt zu machen, ruhig vorher einige Tage ausgebreitet im Wohnzimmer stehen lassen. Gerne auch den Welpen belohnen, wenn er sich in diese Setzt oder sogar schon legt.

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die Gewöhnung an die Tasche lief super, er hat Sie von sich aus angenommen. Jetzt darf Sie bei keinem Ausflug als gewohnter Ruheort mehr fehlen