Über mich

Ein Hund ist ein Herz auf 4-Pfoten

– irisches Sprichwort

 

Meine Liebe zum Tier basiert bereits aus meinen jüngsten Jahren, wo ich meine Eltern begleitet habe und aktiv bei einem Wanderzirkus mitwirken durfte. Das Arbeiten mit den Tauben, Hunden, Ziegen und Pferden, aber auch der artistische Part hat mich begeistert und bis heute begleitet.
Unser erster Familienhund war ein Parson Jack Russel Terrier. Die Körpergröße des Hundes passend zu uns Kindern – ein idealer Spielpartner. Urlaub, Sport, Freizeit –  Popeye war überall dabei. 2014 haben wir uns dann nochmals um Peanut, eine griechische Mischlingshündin aus dem Tierschutz, vergrößert. Sie fügte sich problemlos in das Familienleben ein und fühlte sich bei uns prima zu Hause. Peanut war es auch, mit der ich Erfahrungen im Mantrailing, während meiner Ausbildung zur Hundetrainerin, sammeln konnte. Sie begleitete mich auf sämtliche Kurse fand Spaß daran und wollte gar nicht mehr aufhören jemanden zu suchen.
Im Frühjahr 2015 kam die Zeit sich von unserem Senior Popeye zu verabschieden. Eine unheilbare Augenkrankheit hat unseren kleinen Wuschel befallen. Wir haben alles versucht ihn zu retten, letztlich waren seine Schmerzen so groß, dass es keinen anderen Ausweg mehr gab und wir ihn einschläfern lassen mussten. Nach anfänglicher schmerzhafter Trauer kam bei mir die Zeit, dass ich ihm für all das, dankbar war, was der Kleine weiße Blitz in seinem Leben mit mir und für mich getan hat. Somit erinnere ich mich heute sehr gerne an unsere gemeinsame Zeit zurück – denn für Jeden ist es einmal an der Zeit zu gehen.

 

Überblick über meine Aus- und Fortbildungen im Bereich Hund:

Ausbildung in der Hundeschule „Freude am Hund“ – Rita Kampmann:

In der Hundeschule „Freude am Hund“ von Rita Kampmann wird rein auf Basis der positiven Verstärkung gearbeitet. Die Ausbildung umfasste folgende Inhalte in Praxis- und Theorieeinheiten:

  • Welpenspielstunde (ab der 8. Lebenswoche bis zur ca. 16. Lebenswoche)
  • Einzelstunden
    Es wurden individuelle Fragen der Hundetrainer beantwortet. Gewünschte Verhaltensweisen explizit auf den Hund abgestimmt und gemeinsam erarbeitet. Ebenfalls wurde an der Behebung der Ursache von möglichem Problemverhalten gearbeitet und nicht nur die Verhaltensweisen kaschiert.
  • Grundkurs/Erziehungskurs (ab ca. der 16. Lebenswoche)
  • Obedience I und II – die hohe Schule des Gehorsams
    Die Hundesportart aus Großbritannien, hier arbeiten Besitzer und Hund eng zusammen und orientieren sich aneinander.
  • Rally Obedience
    Rally Obedience ist eine relativ junge Sportart aus den USA. Hier steht der Spaß für Mensch und Hund im Vordergrund. Bei der Kombination aus Parcours und Obedience-Übungen ist Präzision und Tempo zugleich gefragt.
  • Clicker und Tricks
  • Dog Dancing
  • Agility
    Agility ist ein Hindernisparcour, den es gemeinsam zu überwinden gilt.
  • Mobility
    Mobility ist die „kleine Schwester von Agility“ oder auch „Agility light“.
  • Fährte – Düfte der mechanischen Bodenverletzung
    Die mechanische Spur lässt neben dem optischen Eindruck auch eine Geruchsspur zurück, die der Hund verfolgt.
  • Mantrailing – Individualgeruch des Menschen
    Der Begriff stammt aus dem Englischen von man (Mensch) und trailing (verfolgen).
  • Körpersprachliches Longieren
  • Erste Hilfe am Hund
  • Kynologie
    Die Kynologie (gr. κύων kýōn „Hund“ und -logie) ist die Lehre von Rassen, Zucht, Pflege, Verhalten, Erziehung und Krankheiten der Haushunde.

Die Ausbildung in der Hundeschule „Freude am Hund“ wurde mit Abschlussprüfung in Form eines theoretischen Teils und dem Erklären einer Übung vor der Gruppe erfolgreich abgeschlossen.

 

Als Fortbildungsmaßnahme habe ich an folgenden Veranstaltungen teilgenommen:

15. Internationales Hundesymposium (Veranstalter: Animal Learn – Clarissa von Reinhardt), Themen waren unter anderem (2016):

  • „Geräusche und deren Auswirkung auf unsere Hunde“ von Karen Webb
  • „Leptospirose beim Hund – Überblick über Bedeutung, Klinik und Prophylaxe“ von Katrin Hartmann
  • „Das Sehvermögen unserer Hunde“ von Patricia Egger
  • „Der Hund als Traniningsassistent“ von Sabine Neumann
  • „Hundetherapie – Hunde helfen Kindern im Wachkoma“ von Eva Kreitmeier
  • „Stimmungsübertragung und ihre Bedeutung in der tiergestützten Therapie“ von Iris Schöberl
  • „Burnout beim Hund“ von Bettina Specht
  • „Die jagdliche Ausbildung von Vorstehhunden“ von Sabine Pöllmann-Karlik
  • „Interdisziplinäre Betrachtung der Hund-Mensch Beziehung“ von Bettina Stemmler
  • „Trennungsangst beim Hund“ von Clarissa von Reinhardt

 

Einführung Tellington Touch (Veranstalter: Animal Learn – Clarissa von Reinhardt), Schwerpunkte (in Theorie und Praxis) waren unter andem (2017):

  • Geschichte und Einführung/Aufbau des Tellington Touch und über Linda Tellington Jones
  • Die Tellington TTouch Methode basiert auf vier Grundelementen (hier die  bereits erlernten):
    • der Körperarbeit (Tellington TTouch)
      • die Entstehung von den T-Touches
      • Beruhigende/entspannende T-Touches
      • aktivierende T-Touches
    • der Visualisierung, also der mentalen Vorstellung eines positiven Bildes dessen, was wir für unsere Tiere erreichen möchten.

Über die 2 weiteren Grundelemente besuche ich im Jahr 2018 noch ein Aufbau Tellington Touch Seminar:

    • dem langsamen Führtraining über Bodengeräte (Tellington-Lernparcours) (besuche ich 2018 ein Aufbau Seminar)
    • der Ausrüstung

 

Meine Prüfung nach § 11 (1) Nr. 8 f TierSchG zur Hundetrainerin habe ich beim Veterinärsamt Freising erfolgreich abgelegt. Auch die Erlaubnis zur Eröffnung einer mobilen Hundeschule wurde durch den zuständigen Veterinär erteilt.

 

Noch während meiner Ausbildung zur Hundetrainerin haben sich meine Eltern spontan zu einer weiteren Übernahme eines Hundes aus dem Tierschutz entschieden. Joker, Mischlingsrüde aus Bulgarien und blind. Da er nicht mit den großen Hunden zusammenleben konnte, wurde er mit den Welpen gehalten. Seine Einschränkung hat meine Eltern anfangs an ihre Grenzen geführt, aber ich konnte sie bereits hilfreich unterstützen. Fressen geben mit Anti-Schlingnapf, sowie Gehorsams-Training, Bleib und Suchspiele, haben den lebhaften und lebenslustigen Rüden ausgeglichen und ruhig werden lassen.

 

Eine kleine freudige Verkündung zu guter Letzt. Nachdem ich nun über 2 Jahre, nicht 24 Stunden rund um die Uhr einen Hund an meiner Seite hatte, habe ich mich dazu entschieden, mir einen Stonehedge Mountain Beagle zu holen. Lustiger Zufall mein Kleiner wurde genau an dem Tag (2017) geboren, wo ich meine letzte Prüfung beim Veterinärsamt Freising geschrieben und bestanden habe. Ich sehe das als Wink mit dem Zaunpfahl und so wird ab Juli mein kleiner Beagle mein Team von der mobilen Hundeschule verstärken. Er wird professionell von mir ausgebildet und steht dann gerne als Vorführhund bei Übungen oder als Trainingsassistent zur Verfügung.

 

Phelan (mein Beagle) hat im September und Dezember 2017 seinen Grunderziehungskurs und den Obedience I Kurs in einer externen Hundeschule erfolgreich abgeschlossen. Damit ich im Umgang mit Ihm auch von unparteiischen 3ten ein Feedback bekam. Im November/Dezember 2017 haben wir uns einer ersten Sichtung für eine mögliche Ausbildung zum geprüften Therapiehundeteam im Jahr 2018 unterzogen und wurden angenommen. Aktuell besuchen wir die Therapiehundeteam-Ausbildung im Wunjo Projekt bei Stephanie Lang von Langen. Diese werden wir voraussichtlich im Oktober/November 2018 erfolgreich abschließen.

 

Vielen Dank mit den besten und liebsten Grüßen,

 

Ihre

Nicole Bajt

Hundetrainerin*
*zertifiziert und geprüft nach § 11 (1) Nr. 8 f TierSchG (vom Veterinärsamt Freising)
PS: Auf diesem Weg möchte ich mich bei meinen Unterstützern und allen anderen Personen bedanken, die mich begleitet haben, derzeit begleiten und begleiten werden. Vielen Dank Euch, ohne Euch war ich, bin ich und werde ich nicht die Person die ich war, heute bin und in Zukunft sein werde.